Klartext nach Artikel „Ist Schmellwitz ein Ghetto?“

Eine Beziehungstat wird hier von der Lausitzer Rundschau ausgeschlachtet um die Frage zu stellen, ob mein Stadtteil ein Ghetto ist. Das es in der Stadt allgemein in den letzten Wochen mehr Gewalttaten gab, wird dabei scheinbar vernachlässigt. Das gegenseitige gegeneinander Ausspielen von Cottbuser Stadtteilen in den lokalen Medien ist schon seit Jahren verantwortungslos und soll scheinbar dazu dienen, dass sich Menschen in ihren Stadtteilen besser fühlen als die in einem anderen. Ich selbst lebe in Neu Schnellwitz, geh dort einkaufen, kenne die Menschen und setze mich als Bürgervereinsvorsitzender seit gut einem Jahrzehnt für diese Menschen ein. In all den Jahren war es nie leicht, wenn andere Cottbuser oder Medien mit dem Finger auf Neu Schnellwitz zeigten und dabei, unbewusst oder nicht, erreichte Erfolge vergessen ließen. Und auch dieses mal ist es für viele Cottbuser beruhigend (wie man unter den Kommentaren des Artikels sehen kann) mit dem Finger auf Schmellwitz zu zeigen und sich und seinen Stadtteil dabei besser zu finden. Egal ob es eine Schießerei in der Innenstadt gibt oder eine Beziehungstat in Sandow… Man fühlt sich scheinbar einfach besser, wenn man nun ebenauf Neu Schmellwitz zeigen kann und dabei einen ganzen Stadtteil und deren Menschen degradiert.

Hier der Artikel aus der LR:

https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/nach-bluttat-in-cottbus-ist-der-stadtteil-neu-schmellwitz-ein-getto_-46443858.html?fbclid=IwAR08PwOn4oacF3JmZYWpBAkRs4cD-85MEJyeGVyu0YzsNBzG_9hRgtvQW7A

Gedenken an Reichspogromnacht

Der 9. November steht für viele Ereignisse in der deutschen Geschichte. Ob die November Revolution von 1918 oder den Mauerfall vor genau dreißig Jahren, doch kein Ereignis erfordert mehr Erinnerung und Gedenken, als die Reichspogromnacht, die in der Nacht zum 9. November 1938 stattfand. So wurde auch heute am Standort der alten Synagoge in Cottbus, der Opfer der Brandnacht gedacht.
Angesichts antisemitischer Anschläge in Deutschland, ist das Gedenken nie wichtiger gewesen.

Cottbusverkehr und Onlinetickets?

Als Mitglied im Fahrgastbeirat und regelmäßiger ÖPNV-Nutzer habe ich mit Verärgerung die Zerstörung von 13 Fahrkartenautomaten in Cottbus aufgenommen. Der heutige Artikel in der Lausitzer Rundschau zeigt durchaus Onlinealternativen zu den Fahrscheinautomaten. Diese kommen meiner Meinung nach aber zu spät und auch zu verhalten. Zudem verkennt der Cottbusverkehr in dem Artikel das Potenzial von Onlinetickets:

In den letzten zwei Jahr habe ich im Fahrgastbeirat immer wieder darauf hingewiesen, dass kaum Möglichkeit gäbe Zeitkarten oder auch Einzelfahrausweise online zu erwerben. Weiterlesen

So kann es nicht bleiben!

Im Rahmen meiner Aufgabe als Bürgervereinsvorsitzender habe ich die Stadtverwaltung schon oft auf den katastrophalen Zustand des „Muckeplatzes“ und die Wege in der Umgebung hingewiesen. Mehr als Lippenbekenntnisse sind jedoch nicht geblieben. Zwar hat der Oberbürgermeister im letzten Jahr beim Frühjahrsputz diesen Platz mit gesäubert, doch ist danach nicht mehr viel passiert. Ausgemacht war eine Weiterlesen

Stadt sucht neue Wege bei Integration an Grundschulen

Etwas überrascht war ich schon, als letzte Woche beim Bildungsausschuss Frau Dieckmann, neue Bildungsdezernentin, zur Sicherheit an Schulen auch gleich den Stand der Integrationsprobleme an Grundschulen ansprach. Überrascht war ich nicht von den Zahlen und den Problemen an den Schulen (die nehme ich durch meine eigenen Kinder schon oft genug wahr), sondern von der offenen und ehrlichen Art, Weiterlesen

SPD-Cottbus ist für ein Aussetzen der Reform

Erneut versuchen wir als Cottbuser SPD die Landesregierung und die Landtagsabgeordneten von SPD und LINKE davon zu überzeugen die Kreisgebietsreform in dieser Form auszusetzen. Dabei bezweifeln wir gar nicht die Notwendigkeit einer Reform. Das Aussetzen der Reform sollte vielmehr als Chance gesehen werden die durchaus notwendige Funktionalreform zu beschließen und die Anregungen der Kreise in neuen Entwürfe einfließen zu lassen.

Hier das Interview mit unserem Vorsitzenden Gunnar Kurth und Reinhard Drogla:
https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/cottbuser-spd-will-reform-stopp_aid-5373704

Ein Kommentar zu dem Interview von Peggy Kompalla:
https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/meinung/appell-an-die-vernunft_aid-5373716

Kommentar zum Leserbrief: Wohin mit den Kahrener Kindern?

Ein Leserbrief in der heutigen Lausitzer Rundschau hat meine Aufmerksamkeit erweckt und obwohl ich in dieser Legislatur kein Stadtverordneter bin, möchte ich ein paar Worte zu diesem Brief schreiben:

Als Bürgervereinsvorsitzender in Schmellwitz und sachkundiger Einwohner der SPD im Ausschuss für Bildung, Schule, Sport und Kultur habe ich über einen langen Zeitraum die Schuldiskussion mitverfolgen können. Seit gut einem Jahr wurde die Diskussion im Ausschuss geführt Weiterlesen

Bürgerverein Ströbitz will Bolzplatz erhalten

Nach dem Artikel der Lausitzer Rundschau von heute, stehen die Chancen nicht ganz so schlecht, dass der Bolzplatz im Brunschwigpark wohl wieder hergestellt wird. Vor zwei Wochen hatte ich mich diesem Thema schon in der AG-Ortsteile angenommen und hier darüber berichtet. Ich freue mich dass der Bürgerverein Ströbitz bei seinem OB-Rundgang das Thema noch einmal aufgerufen hat und weiter für eine einvernehmliche Lösung kämpft. Hier der Artikel in der Lausitzer Rundschau:

http://www.lr-online.de/regionen/cottbus/Buergerverein-will-Bolzplatz-erhalten;art1049,5632581