Neues Projekt „Faktenverliebt“ mit der ersten Faktenrecherche

Ein Projekt, welches wir nach einigen Jahren endlich mit einem neuen Team wiedererwecken. Ab jetzt freue ich mich #faktenverliebt zu sein.

Dazu folgende Infos zu unserem Projekt:

Aus „Für ein tolerantes und weltoffenes Cottbus“ wird „faktenverliebt.“. Wir entrümpeln aber nicht nur unseren sperrigen Namen und ändern unser Design. Wir haben in unserem Projekt auch personell rotiert und uns inhaltlich neu ausgerichtet: In Zukunft werden wir uns hier stärker auf Hintergründe fokussieren. Wir können und wollen keine Konkurrenz zu großen Aufklärungsplattformen wie Mimikama oder Volksverpetzer sein. Stattdessen werden wir versuchen, hier zu lokalen Geschehnissen Fakten und Input zu liefern. Eine Diskussionsgrundlage für jene zu schaffen, die noch diskutieren wollen. Denen aber manchmal die Argumente fehlen.

Was wir damit meinen:
Warum es nicht okay ist, wenn Stadtverordnete in einer Sitzung Klamotten eines rechtsextremen Labels tragen. Auch wenn diese Kleidungsstücke erst einmal völlig unverfänglich aussehen.

Wer ist hier kriminell – und warum? Wir werden versuchen, euch einen tieferen Einblick in die Faktenlage zu geben.

Wie sieht der aktuelle Stand zu Corona aus, wer demonstriert in diesem Zusammenhang und was bedeutet dieses Q, das Leute immer öfter dabei vor sich hertragen?

Welche Organisationen engagieren sich im Süden Brandenburgs wofür? Wir wollen auch stärker mit Euch interagieren. Ausdrücklich hoffen wir auf einen Austausch, sowohl über liberale als auch über konservative Positionen.

Euch ist etwas aufgefallen? Ihr habt eine Frage? Immer her damit. Wir werden versuchen euch ein möglichst breites Angebot an Fakten zu schaffen.

Natürlich erheben wir dabei nicht den Anspruch, immer das gesamte Bild liefern zu können. Wir werden auch nicht rund um die Uhr Beiträge posten.

Und hier gibt es auch die ersten Fakten und Recherchen:

„Mehr als ein braunes Hemd – Bekleidungsmarken der rechten Szene“ ist grad frisch erschienen und ihr bekommt hier das Dokument zum Download: Faktenverliebt: „Mehr als ein braunes Hemd – Bekleidungsmarken der rechten Szene“ PDF 757kb

Mehr Fakten demnächst dann unter: www.faktenverliebt.de

LR-Artikel „Neu Schmellwitz ist kein Getto“

Ein Interview, welches zwar mit drei Stunden mein bisher längstes, aber mir auch sehr wichtig war. Vielen Dank auch an Herrn Wiesner von der Lausitzer Rundschau, der sich diese Zeit auch genommen hatte und mit seinem Artikel einen neuen Blick auf Schmellwitz und seine Menschen wirft.

Hier der Link zum Online-Artikel:
https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/buergerverein-warum-neu-schmellwitz-kein-ghetto-ist-47113489.html

Und anbei auch nochmal der Artikel als Bild:

SCHMELLWITZ HEUTE & GESTERN präsentiert

Stolz haben wir heute im Bürgerverein e.V. Schmellwitz unser Geschichtsprojekt „SCHMELLWITZ HEUTE & GESTERN“ präsentiert.💪 Das Projekt soll die Staddteilidentität fördern und die einzelnen Siedlungsgebiete und Kieze von Schmellwitz mit je einer A1 Tafel für die Vergangenheit (GESTERN) und die Gegenwart (HEUTE) präsentieren. Neu Schmellwitz und Vogelsiedlung machen den Anfang, weswegen das Projekt auch von mir zusammen mit dem Vorsitzenden der Siedlervereinigung Cottbus Nord 1923 e.V., Toni Blümel, präsentiert wurde. Später folgen noch Tafeln für Alt Schnellwitz, Nordring/Spreebogen und Brunschwig/Eigene Scholle. Wir arbeiten dafür eng mit dem Stadtarchiv Cottbus und lokalen Vereinen, wie beispielsweise mit der Siedlervereinigung in der Vogelsiedlung, zusammen. Die fertige Ausstellung kann/soll dann auf Wanderausstellung den gesamten Stadtteil Schmellwitz, die Akteure und uns als Projektträger präsentieren und dazu beitragen Schmellwitz und seine Historie besser zu verstehen, denn auch wir werden häufig als Bürgerverein von Neu Schmellwitz wahrgenommen, was aber nicht so ist, da wir den ganzen Stadtteil repräsentieren und dies nun auch mit diesem Projekt unterstreichen.

Wann die letzten sechs Tafeln fertig werden, können wir leider noch nocht sagen aber wir wären auch bereit die bestehenden Tafeln inklusive der Tafel fpr die Projektvorstellung auszuleihen. Sobald wir wieder regulär Versammlung haben, kann man die Tafeln on jedem Fall in echt bewundern. Bis dahin müssen unsere Bilder von der heutigen Präsentation (natürlich unter Einhaltung der Abstandsregeln 😉) genügen.

Danke an die Siedlervereinigung Cottbus Nord 1923 e.V. für die schnelle Zuarbeit und das Stadtarchiv der Stadt Cottbus sowie dem neues deutschland für die Erteilung der Bildrechte.

Klartext nach Artikel „Ist Schmellwitz ein Ghetto?“

Eine Beziehungstat wird hier von der Lausitzer Rundschau ausgeschlachtet um die Frage zu stellen, ob mein Stadtteil ein Ghetto ist. Das es in der Stadt allgemein in den letzten Wochen mehr Gewalttaten gab, wird dabei scheinbar vernachlässigt. Das gegenseitige gegeneinander Ausspielen von Cottbuser Stadtteilen in den lokalen Medien ist schon seit Jahren verantwortungslos und soll scheinbar dazu dienen, dass sich Menschen in ihren Stadtteilen besser fühlen als die in einem anderen. Ich selbst lebe in Neu Schnellwitz, geh dort einkaufen, kenne die Menschen und setze mich als Bürgervereinsvorsitzender seit gut einem Jahrzehnt für diese Menschen ein. In all den Jahren war es nie leicht, wenn andere Cottbuser oder Medien mit dem Finger auf Neu Schnellwitz zeigten und dabei, unbewusst oder nicht, erreichte Erfolge vergessen ließen. Und auch dieses mal ist es für viele Cottbuser beruhigend (wie man unter den Kommentaren des Artikels sehen kann) mit dem Finger auf Schmellwitz zu zeigen und sich und seinen Stadtteil dabei besser zu finden. Egal ob es eine Schießerei in der Innenstadt gibt oder eine Beziehungstat in Sandow… Man fühlt sich scheinbar einfach besser, wenn man nun ebenauf Neu Schmellwitz zeigen kann und dabei einen ganzen Stadtteil und deren Menschen degradiert.

Hier der Artikel aus der LR:

https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/nach-bluttat-in-cottbus-ist-der-stadtteil-neu-schmellwitz-ein-getto_-46443858.html?fbclid=IwAR08PwOn4oacF3JmZYWpBAkRs4cD-85MEJyeGVyu0YzsNBzG_9hRgtvQW7A

Erneut im Vorstand des Bürgervereins in Schmellwitz

In der letzten Woche hat unserer Bürgerverein e.V. Schmellwitz erneut einen Vorstand gewählt, dieser besteht erstmals aus fünf Mitgliedern in dem sich, neben mir auch alte wie neue Mitglieder wiederfinden:

Dank der anwesenden Mitglieder, darf ich erneut den Vorsitz übernehmen und bin nun seit 2011 Vorstandsvorsitzender.

Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde unser Gründungsmitglied Gottfried Schierack gewählt, der bis 2011 Vorsitzender des Bürgervereins war und nun erneut seine Erfahrung in den Vorstand einbringen kann.

Als Schatzmeister wurde Ralf Ladusch zum dritten Mal in Folge bestätigt.

Erstmals wurden auch zwei Beisitzer gewählt. Mit Ilona Fiedermann kommt so erneut Frauenpower in unseren Vorstand und Hans Holger Langer komplettiert, als Vorstands-Neuling, die Runde.

Für die Revision wurden Karin Kühl und Bettina Handtke erneut gewählt.

Ich gratuliere allen und freue mich auf die kommenden zwei Jahre, mit diesem Vorstand wieder Unmögliches in Schmellwitz möglich zu machen.

Gedenken an Reichspogromnacht

Der 9. November steht für viele Ereignisse in der deutschen Geschichte. Ob die November Revolution von 1918 oder den Mauerfall vor genau dreißig Jahren, doch kein Ereignis erfordert mehr Erinnerung und Gedenken, als die Reichspogromnacht, die in der Nacht zum 9. November 1938 stattfand. So wurde auch heute am Standort der alten Synagoge in Cottbus, der Opfer der Brandnacht gedacht.
Angesichts antisemitischer Anschläge in Deutschland, ist das Gedenken nie wichtiger gewesen.

Interview in der Blicklicht

Ein längeres Interview, welches im Zuge der Open-Air-Kinonächte mit mir geführt wurde, ist im aktuellen Blicklicht erschienen. Dabei gab es viele Fragen zu Neu Schmellwitz, die nicht immer leicht zu beantworten waren. Ihr erfahrt darin viel Wissenswertes über die Jahre vor und nach der BUGA, die Rückbauzeit und meine ersten Jahre im Verein. Ein Ausblick auf zukünftige Pläne mit unserem Stadtteil, gibt es natürlich auch.

Hier geht’s zum Artikel der Blicklicht
http://www.kultur-cottbus.de/artikel/Interview-Neu-Schmellwitz.html