LR-Artikel „Neu Schmellwitz ist kein Getto“

Ein Interview, welches zwar mit drei Stunden mein bisher längstes, aber mir auch sehr wichtig war. Vielen Dank auch an Herrn Wiesner von der Lausitzer Rundschau, der sich diese Zeit auch genommen hatte und mit seinem Artikel einen neuen Blick auf Schmellwitz und seine Menschen wirft.

Hier der Link zum Online-Artikel:
https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/buergerverein-warum-neu-schmellwitz-kein-ghetto-ist-47113489.html

Und anbei auch nochmal der Artikel als Bild:

SCHMELLWITZ HEUTE & GESTERN präsentiert

Stolz haben wir heute im Bürgerverein e.V. Schmellwitz unser Geschichtsprojekt „SCHMELLWITZ HEUTE & GESTERN“ präsentiert.💪 Das Projekt soll die Staddteilidentität fördern und die einzelnen Siedlungsgebiete und Kieze von Schmellwitz mit je einer A1 Tafel für die Vergangenheit (GESTERN) und die Gegenwart (HEUTE) präsentieren. Neu Schmellwitz und Vogelsiedlung machen den Anfang, weswegen das Projekt auch von mir zusammen mit dem Vorsitzenden der Siedlervereinigung Cottbus Nord 1923 e.V., Toni Blümel, präsentiert wurde. Später folgen noch Tafeln für Alt Schnellwitz, Nordring/Spreebogen und Brunschwig/Eigene Scholle. Wir arbeiten dafür eng mit dem Stadtarchiv Cottbus und lokalen Vereinen, wie beispielsweise mit der Siedlervereinigung in der Vogelsiedlung, zusammen. Die fertige Ausstellung kann/soll dann auf Wanderausstellung den gesamten Stadtteil Schmellwitz, die Akteure und uns als Projektträger präsentieren und dazu beitragen Schmellwitz und seine Historie besser zu verstehen, denn auch wir werden häufig als Bürgerverein von Neu Schmellwitz wahrgenommen, was aber nicht so ist, da wir den ganzen Stadtteil repräsentieren und dies nun auch mit diesem Projekt unterstreichen.

Wann die letzten sechs Tafeln fertig werden, können wir leider noch nocht sagen aber wir wären auch bereit die bestehenden Tafeln inklusive der Tafel fpr die Projektvorstellung auszuleihen. Sobald wir wieder regulär Versammlung haben, kann man die Tafeln on jedem Fall in echt bewundern. Bis dahin müssen unsere Bilder von der heutigen Präsentation (natürlich unter Einhaltung der Abstandsregeln 😉) genügen.

Danke an die Siedlervereinigung Cottbus Nord 1923 e.V. für die schnelle Zuarbeit und das Stadtarchiv der Stadt Cottbus sowie dem neues deutschland für die Erteilung der Bildrechte.

Klartext nach Artikel „Ist Schmellwitz ein Ghetto?“

Eine Beziehungstat wird hier von der Lausitzer Rundschau ausgeschlachtet um die Frage zu stellen, ob mein Stadtteil ein Ghetto ist. Das es in der Stadt allgemein in den letzten Wochen mehr Gewalttaten gab, wird dabei scheinbar vernachlässigt. Das gegenseitige gegeneinander Ausspielen von Cottbuser Stadtteilen in den lokalen Medien ist schon seit Jahren verantwortungslos und soll scheinbar dazu dienen, dass sich Menschen in ihren Stadtteilen besser fühlen als die in einem anderen. Ich selbst lebe in Neu Schnellwitz, geh dort einkaufen, kenne die Menschen und setze mich als Bürgervereinsvorsitzender seit gut einem Jahrzehnt für diese Menschen ein. In all den Jahren war es nie leicht, wenn andere Cottbuser oder Medien mit dem Finger auf Neu Schnellwitz zeigten und dabei, unbewusst oder nicht, erreichte Erfolge vergessen ließen. Und auch dieses mal ist es für viele Cottbuser beruhigend (wie man unter den Kommentaren des Artikels sehen kann) mit dem Finger auf Schmellwitz zu zeigen und sich und seinen Stadtteil dabei besser zu finden. Egal ob es eine Schießerei in der Innenstadt gibt oder eine Beziehungstat in Sandow… Man fühlt sich scheinbar einfach besser, wenn man nun ebenauf Neu Schmellwitz zeigen kann und dabei einen ganzen Stadtteil und deren Menschen degradiert.

Hier der Artikel aus der LR:

https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/nach-bluttat-in-cottbus-ist-der-stadtteil-neu-schmellwitz-ein-getto_-46443858.html?fbclid=IwAR08PwOn4oacF3JmZYWpBAkRs4cD-85MEJyeGVyu0YzsNBzG_9hRgtvQW7A

Erneut im Vorstand des Bürgervereins in Schmellwitz

In der letzten Woche hat unserer Bürgerverein e.V. Schmellwitz erneut einen Vorstand gewählt, dieser besteht erstmals aus fünf Mitgliedern in dem sich, neben mir auch alte wie neue Mitglieder wiederfinden:

Dank der anwesenden Mitglieder, darf ich erneut den Vorsitz übernehmen und bin nun seit 2011 Vorstandsvorsitzender.

Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde unser Gründungsmitglied Gottfried Schierack gewählt, der bis 2011 Vorsitzender des Bürgervereins war und nun erneut seine Erfahrung in den Vorstand einbringen kann.

Als Schatzmeister wurde Ralf Ladusch zum dritten Mal in Folge bestätigt.

Erstmals wurden auch zwei Beisitzer gewählt. Mit Ilona Fiedermann kommt so erneut Frauenpower in unseren Vorstand und Hans Holger Langer komplettiert, als Vorstands-Neuling, die Runde.

Für die Revision wurden Karin Kühl und Bettina Handtke erneut gewählt.

Ich gratuliere allen und freue mich auf die kommenden zwei Jahre, mit diesem Vorstand wieder Unmögliches in Schmellwitz möglich zu machen.

Gedenken an Reichspogromnacht

Der 9. November steht für viele Ereignisse in der deutschen Geschichte. Ob die November Revolution von 1918 oder den Mauerfall vor genau dreißig Jahren, doch kein Ereignis erfordert mehr Erinnerung und Gedenken, als die Reichspogromnacht, die in der Nacht zum 9. November 1938 stattfand. So wurde auch heute am Standort der alten Synagoge in Cottbus, der Opfer der Brandnacht gedacht.
Angesichts antisemitischer Anschläge in Deutschland, ist das Gedenken nie wichtiger gewesen.

Interview in der Blicklicht

Ein längeres Interview, welches im Zuge der Open-Air-Kinonächte mit mir geführt wurde, ist im aktuellen Blicklicht erschienen. Dabei gab es viele Fragen zu Neu Schmellwitz, die nicht immer leicht zu beantworten waren. Ihr erfahrt darin viel Wissenswertes über die Jahre vor und nach der BUGA, die Rückbauzeit und meine ersten Jahre im Verein. Ein Ausblick auf zukünftige Pläne mit unserem Stadtteil, gibt es natürlich auch.

Hier geht’s zum Artikel der Blicklicht
http://www.kultur-cottbus.de/artikel/Interview-Neu-Schmellwitz.html

Hürden in der Erzieherausbildung

Der Erzieherberuf ist derzeit gefragt wie nie und bundesweit fehlen Fachkräfte. Gründe dafür, liegen unter anderem darin, dass der Erzieherberuf in den meisten Bundesländern keine Vergütung in der Ausbildung erhält. Im schlimmsten Fall muss diese Ausbildung sogar noch bezahlt werden. Und genau so ist es auch derzeit in Cottbus am DEB. Seit einigen Jahren soll diese Hürde, durch die Politik beseitigt werden und endlich eine Ausbildung mit Vergütung her. Doch noch müssen ErzieherInnen in Ausbildung Bafög beantragen, und das ist oft auch mit Hürden versehen. Speziell Auszubildende über dem 30. Lebensjahr konnten bisher zwar das Meister-Bafög beantragen, eine neue Regelung im neu geschaffenen Aufstiegs-Bafög verhindert jedoch eine Finanzierung des Lebensunterhalt über die volle Laufzeit der Ausbildung. In Spree-Neiße, wie in dem geteilten Artikel beschrieben, sogar akuter als in Cottbus. Fakt ist allerdings, dass durch den hohen Praxisanteil in der Erzieherausbildung derzeit nur 2 Jahre Aufstiegs-Bafög bewilligt werden, obwohl die Ausbildung 3 Jahre geht, und dabei wird nicht zwischen Cottbus und Spree-Neiße unterschieden. Die Folge sind Ausbildungsabbrüche in einem Beruf, der allerorts fehlt. Viele werden den Beruf nun wohl gar nicht erst wählen, da eine Finanzierung unklar ist. Hier stellt sich die Frage, ob man kommunal Lösungen finden kann, beispielsweise in Verbindung mit der Arbeitsagentur oder ob hier nur der Bund im Gesetz nachbessern kann. Der Praxisanteil sollte keine Rolle spielen, da gerade die Praxiserfahrung im Erzieherberuf von großer Wichtigkeit ist.

Hier der Artikel auf den ich mich beziehe:

https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/angehende-erzieherinnen-bekommen-fuer-ausbildung-kein-aufstiegs-bafoeg_aid-45516203

Ein Traditionsbetrieb bleibt!

Schön, dass es weitergeht. Traditionsbetriebe, wie die Bäckerei Riehl in der Schmellwitzer Straße sind einfach unverzichtbar.
In Zeiten von Discountern und Supermärkten ist es schön zu hören, dass Cottbus anscheinend gegen den bundesweiten Trend geht und auch gern bei regionalen Unternehmen gekauft wird. Die Lausitzer Rundschau hat dazu bei mir nachgefragt:

Michael Tietz, Vorsitzender des Bürgervereins Schmellwitz, weiß um die Bedeutung solcher Bäckereibetriebe: „Egal ob in Schmellwitz oder anderen Ortsteilen, der Bäcker vor Ort wird immer wichtig bleiben. Die meisten Anwohner möchten für ein Stück Kuchen oder die frischen Sonntagsbrötchen nicht weit laufen oder extra mit dem Auto fahren. Zudem ist der Einkauf meist persönlicher, da sich das Verkaufspersonal bei Stammkunden auch mal für ein kleines Gespräch Zeit nimmt“.

Lausitzer Rundschau: 21.08.2019

Hier der ganze Artikel:
https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/auszeit-fuer-schmellwitzer-traditions-baeckerei-riehl_aid-45203893

Hintergrundinfos zu unserem Open-Air-Kino in der Lausitzer Rundschau

Vielen Dank an Frau Hilscher für den sehr gut geschriebenen Artikel. Beste Werbung für unsere Kinonächte, die hoffentlich gut besucht werden. In dem Artikel kann man auch bisschen hinter die Kulissen schauen und sieht welch Aufwand dann doch dahinter steckt. In diesem Sinne nochmal ein riesen Dank an alle Mitwirkenden und Sponsoren deren Herzblut in dieser Veranstaltung steckt.

Hier der Link zum Artikel in Lausitzer Rundschau:
https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/kultur-in-cottbus-kleines-filmfestival-auf-dem-muckeplatz_aid-39816737