Schulwahl bleibt Streitpunkt: SPD regt mehr Gesamtschulplätze an

Es kann nicht sein, das mal so und mal so geredet wird. Herr Weise betonte im Juni im Sonderbildungsausschuss, dass die Gesamtschulen, wie auch die Oberschulen, nicht nach Leistung ihre Schüler auswählen, sondern bei Überbedarf nach dem Einzugsgebiet. Dies ist im übrigen auch der Absagegrund in den offiziellen Schreiben der Gesamtschule. Nun wird Herr Weise in der LR zitiert, dass die Theodor-Fontane-Schule als Gesamtschule nach Leistung auswählen würde. Lieber Herr Weise, was denn nun? Zumal die Gesamtschule bis zur 10. Klasse wie ein Oberschule zu sehen ist. Nur das man anschließend, bei entsprechender Eignung das Abitur absolvieren kann.

Das der Cottbuser Norden tatsächlich keine Chancengleichheit bei der Beschulung an einer Ober- oder Gesamtschule erhält, ist in Absageschreiben belegt und wurde im Sonderbildungsausschuss auch nicht bestritten. (Ich berichtete darüber: http://michael.tietz.bz/2016/06/29/die-maer-von-der-freien-schulwahl/)

Die Frage ist nur gibt es einen Willen in der Stadtverwaltung dies zu ändern? Oder versucht man es weiter mit einer Abwehrhaltung statt Lösungen zu suchen?

Hier der Link zum Artikel in der Lausitzer Rundschau (demnächst ganz zu lesen):

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