Erneut im Vorstand des Bürgervereins in Schmellwitz

In der letzten Woche hat unserer Bürgerverein e.V. Schmellwitz erneut einen Vorstand gewählt, dieser besteht erstmals aus fünf Mitgliedern in dem sich, neben mir auch alte wie neue Mitglieder wiederfinden:

Dank der anwesenden Mitglieder, darf ich erneut den Vorsitz übernehmen und bin nun seit 2011 Vorstandsvorsitzender.

Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde unser Gründungsmitglied Gottfried Schierack gewählt, der bis 2011 Vorsitzender des Bürgervereins war und nun erneut seine Erfahrung in den Vorstand einbringen kann.

Als Schatzmeister wurde Ralf Ladusch zum dritten Mal in Folge bestätigt.

Erstmals wurden auch zwei Beisitzer gewählt. Mit Ilona Fiedermann kommt so erneut Frauenpower in unseren Vorstand und Hans Holger Langer komplettiert, als Vorstands-Neuling, die Runde.

Für die Revision wurden Karin Kühl und Bettina Handtke erneut gewählt.

Ich gratuliere allen und freue mich auf die kommenden zwei Jahre, mit diesem Vorstand wieder Unmögliches in Schmellwitz möglich zu machen.

Gedenken an Reichspogromnacht

Der 9. November steht für viele Ereignisse in der deutschen Geschichte. Ob die November Revolution von 1918 oder den Mauerfall vor genau dreißig Jahren, doch kein Ereignis erfordert mehr Erinnerung und Gedenken, als die Reichspogromnacht, die in der Nacht zum 9. November 1938 stattfand. So wurde auch heute am Standort der alten Synagoge in Cottbus, der Opfer der Brandnacht gedacht.
Angesichts antisemitischer Anschläge in Deutschland, ist das Gedenken nie wichtiger gewesen.

Interview in der Blicklicht

Ein längeres Interview, welches im Zuge der Open-Air-Kinonächte mit mir geführt wurde, ist im aktuellen Blicklicht erschienen. Dabei gab es viele Fragen zu Neu Schmellwitz, die nicht immer leicht zu beantworten waren. Ihr erfahrt darin viel Wissenswertes über die Jahre vor und nach der BUGA, die Rückbauzeit und meine ersten Jahre im Verein. Ein Ausblick auf zukünftige Pläne mit unserem Stadtteil, gibt es natürlich auch.

Hier geht’s zum Artikel der Blicklicht
http://www.kultur-cottbus.de/artikel/Interview-Neu-Schmellwitz.html

Hürden in der Erzieherausbildung

Der Erzieherberuf ist derzeit gefragt wie nie und bundesweit fehlen Fachkräfte. Gründe dafür, liegen unter anderem darin, dass der Erzieherberuf in den meisten Bundesländern keine Vergütung in der Ausbildung erhält. Im schlimmsten Fall muss diese Ausbildung sogar noch bezahlt werden. Und genau so ist es auch derzeit in Cottbus am DEB. Seit einigen Jahren soll diese Hürde, durch die Politik beseitigt werden und endlich eine Ausbildung mit Vergütung her. Doch noch müssen ErzieherInnen in Ausbildung Bafög beantragen, und das ist oft auch mit Hürden versehen. Speziell Auszubildende über dem 30. Lebensjahr konnten bisher zwar das Meister-Bafög beantragen, eine neue Regelung im neu geschaffenen Aufstiegs-Bafög verhindert jedoch eine Finanzierung des Lebensunterhalt über die volle Laufzeit der Ausbildung. In Spree-Neiße, wie in dem geteilten Artikel beschrieben, sogar akuter als in Cottbus. Fakt ist allerdings, dass durch den hohen Praxisanteil in der Erzieherausbildung derzeit nur 2 Jahre Aufstiegs-Bafög bewilligt werden, obwohl die Ausbildung 3 Jahre geht, und dabei wird nicht zwischen Cottbus und Spree-Neiße unterschieden. Die Folge sind Ausbildungsabbrüche in einem Beruf, der allerorts fehlt. Viele werden den Beruf nun wohl gar nicht erst wählen, da eine Finanzierung unklar ist. Hier stellt sich die Frage, ob man kommunal Lösungen finden kann, beispielsweise in Verbindung mit der Arbeitsagentur oder ob hier nur der Bund im Gesetz nachbessern kann. Der Praxisanteil sollte keine Rolle spielen, da gerade die Praxiserfahrung im Erzieherberuf von großer Wichtigkeit ist.

Hier der Artikel auf den ich mich beziehe:

https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/angehende-erzieherinnen-bekommen-fuer-ausbildung-kein-aufstiegs-bafoeg_aid-45516203

Ein Traditionsbetrieb bleibt!

Schön, dass es weitergeht. Traditionsbetriebe, wie die Bäckerei Riehl in der Schmellwitzer Straße sind einfach unverzichtbar.
In Zeiten von Discountern und Supermärkten ist es schön zu hören, dass Cottbus anscheinend gegen den bundesweiten Trend geht und auch gern bei regionalen Unternehmen gekauft wird. Die Lausitzer Rundschau hat dazu bei mir nachgefragt:

Michael Tietz, Vorsitzender des Bürgervereins Schmellwitz, weiß um die Bedeutung solcher Bäckereibetriebe: „Egal ob in Schmellwitz oder anderen Ortsteilen, der Bäcker vor Ort wird immer wichtig bleiben. Die meisten Anwohner möchten für ein Stück Kuchen oder die frischen Sonntagsbrötchen nicht weit laufen oder extra mit dem Auto fahren. Zudem ist der Einkauf meist persönlicher, da sich das Verkaufspersonal bei Stammkunden auch mal für ein kleines Gespräch Zeit nimmt“.

Lausitzer Rundschau: 21.08.2019

Hier der ganze Artikel:
https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/auszeit-fuer-schmellwitzer-traditions-baeckerei-riehl_aid-45203893

Hintergrundinfos zu unserem Open-Air-Kino in der Lausitzer Rundschau

Vielen Dank an Frau Hilscher für den sehr gut geschriebenen Artikel. Beste Werbung für unsere Kinonächte, die hoffentlich gut besucht werden. In dem Artikel kann man auch bisschen hinter die Kulissen schauen und sieht welch Aufwand dann doch dahinter steckt. In diesem Sinne nochmal ein riesen Dank an alle Mitwirkenden und Sponsoren deren Herzblut in dieser Veranstaltung steckt.

Hier der Link zum Artikel in Lausitzer Rundschau:
https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/kultur-in-cottbus-kleines-filmfestival-auf-dem-muckeplatz_aid-39816737

Die Filme zu unseren Schmellwitz (er)leben – Open-Air-Kinonächte stehen fest

Ein gutes Stück Arbeit ist es noch bis die Open-Air-Kinonächte starten können aber die Filme stehen fest.

Am Donnerstag dem 29. August wird mit der Komödie „Kundschafter des Friedens“ begonnen. Freitag, am 30. August folgt dann „Kleinruppin forever“ und den Abschluss bildet der Klassiker „Sonnenallee“ am Samstag den 31. August. Alles auf dem Muckeplatz in Schmellwitz jeweils 21 Uhr bei freiem Eintritt!

Alles Details, Trailer und wichtigen Infos findet ihr hier: http://www.bv-schmellwitz.de/open-air-kinonaechte/

Exkursion „Wildblumen“ in Schmellwitz

Heute in Neu Schmellwitz bei der Exkursion „Wildblumen“. 
Die öffentlich, geführte Wanderung durch die Stadtverwaltung und dem Projekt Green Urban Labs, führte uns durch die Grün- und Freiflächen des Stadtteils und zeigte uns die Bedeutung von Wildblumen für die biologische Vielfalt in der Stadt. Ich freue mich sehr, dass dieser Aspekt nun immer mehr Beachtung findet und richtigerweise bei der Diskussion um Freiflächengestaltung und Mähzeiten eine Rolle spielt.

Offizieller Förderbescheid für unsere „Schmellwitz (er)leben — Open-Air-Kinonächte“ übergeben.

Nachdem wir im Bürgerverein Schmellwitz letzten Monat schon die mündliche Zusage bekamen, übergab Frau Dr. Martina Münch, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur, am letzten Freitag offiziell den Förderbescheid des Ministeriums für unsere „Open-Air-Kinonächte“. Gern nahm ich den Bescheid für unseren Verein entgegen, denn es freut mich sehr, dass wir unser Herzensprojekt, welches wir zusammen mit dem FilmFestival Cottbus organisieren, durch die Unterstützung des Landes und unserer Sponsoren nun umsetzen können. Vielen Dank dafür.